Wer Freimaurer werden kann

Als humanitärer Zweig der Freimaurerei sind wir offen für Männer gleich welcher Religion oder Weltanschauung, die sich unseren freimaurerischen Idealen und Werten verbunden fühlen.

In den Alten Pflichten von 1723, der noch heute weltweit gültigen Verfassung der Freimaurer wird die Frage, wer Freimaurer werden kann, mit folgenden Worten beantwortet, an welchen wir uns auch heute - natürlich dem Zeitgeist entsprechend - orientieren:

"Die als Mitglieder einer Loge aufgenommenen Personen müssen gute und aufrichtige Männer sein, von freier Geburt, in reifem und gesetztem Alter, keine Leibeigenen, keine Frauen, keine sittenlosen und übel beleumdeten Menschen, sondern nur solche von gutem Ruf."

Daneben ist in den Alten Pflichten auch das Verhältnis des Freimaurers zu Gott beschrieben:

"Der Maurer ist als Maurer verpflichtet, dem Sittengesetz zu gehorchen; und wenn er die Kunst recht versteht, wird er weder ein engstirniger Gottesleugner, noch ein bindungsloser Freigeist sein. In alten Zeiten waren die Maurer in jedem Land zwar verpflichtet, der Religion anzugehören, die in ihrem Lande oder Volke galt, heute jedoch hält man es für ratsamer, sie nur zu der Religion zu verpflichten, in der alle Menschen Übereinstimmen, und jedem seine besonderen Überzeugungen selbst zu belassen."

Dies interpretieren wir in unserer humanistischen Tradition heute wie folgt:

Die Freimaurerei, die sich ausschließlich mit dem Diesseits befasst, ist weder Religion noch Religionsersatz. Für eine Mitgliedschaft ist es daher nicht von Bedeutung, welche Religion, Konfession oder Weltanschauung der Einzelne hat. Den Großen Baumeister sehen wir als Symbol für eine wie auch immer geartete höhere Ordnung. Es ist aber die Privatangelegenheit eines jeden Mitglieds ob und ggf. welcher Religion er anhängt.

 

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